Rückblick Turnfahrt Männer 2026
Tag 1 Samstag, 22.08.2026
Nach einer nicht alltäglichen Bahnfahrt von Brugg nach Aarau 1. Mal umsteigen nach Arth Goldau 2. Mal umsteigen, nach Göschenen 3. Mal umsteigen, erreichten wir den neuen Bahnhof Andermatt mit einem zeitlichen Vorsprung, welcher der gesamten Reisegessellschaft die Möglichkeit gab, in der morgenlichen Sonne einen Kaffee zu geniessen.die Leistungsgruppen 1 und 2 mussten diesen in Folge weiterfahrt, Richtung Oberalp, relativ schnell trinken.
Nur die Leistungsgruppe 3 konnte noch eine zweite Koffein-Stärkung geniessen, bevor sie sich auf den Weg machen musste. Also wurde das gemütlich angegangen bis plötzlich eine Geldbörse fehlte. Das trübte dann die Stimmung für einen Moment, aber dazu später mehr. die Gruppe entschied, den Bahnhof Andermatt auf den Kopf zustellen und das Portmonnaie zu suchen. Aber die suche war leider von keinem Erfolg gekrönt, auch dazu später mehr! mit einiger Wut im Bauch marschierte die Gruppe auf wunderschönen Wanderwegen der Reuss entlang Richtung Hospental als die Koffein Reserven aufgebraucht waren, und sich langsam eine Unterhopfung bemerkbar machte, wurde die Lage durch die Variantenleitung neu beurteilt, und ein wichtiger Entscheid gefällt. Eine kleine Änderung der Route führte nach einem Aufstieg in ein Restaurant in welchem wir gerade noch rechtzeitig die Unterhopfung, durch ein einheimisches Getränk, (Stiär Biär), stoppen konnten. Beim Aufstehen und Verlassen des Restaurantes, bemerkte ein achtsamer Wander Kollege einen nicht genau definierbaren Gegenstand unter dem Stuhl des von Andermatt geschädigten Wanderers welcher dann beim genauen hinsehen einen Jubelschrei in die Bergwelt sendete, weil der Gegenstand sein verloren geglaubtes Portemonnaie war (kein Wunder konnten wir dieses auf dem Bahhof Andermatt nicht finden wenn es im Bahnhof Hosentasche steckt) Aber bereits fuhr der, mit vielen Selfie aktiven Asiaten gefüllte Zug ein, und wir mussten schnellstens diesen besteigen. damit wir in Andermatt ein feines Mittagessen geniessen konnten und dazu einen feinen Rebensaft trinken durften, welcher Groszügigerweise vom unverhofft wieder aufgetauchten Geld berappt wurde.
Wie zum voraus ausgemacht trafen die Varianten 2 + 3 pünktlich um15.00 Uhr am ausgemachten Treffpunkt im Bergrestaurant Piz Calmot, auf dem Oberalppass, ein. An welchem wiederum, der Unterhopfung entgegengearbeitet werden musste, weil die Teilnehmer der Variante 2 kurz vor einer solchen Unterhopfung standen, weil diese nach einem sehr happigen Aufstieg von Tschamut nach Milez, auf der restlichen Wanderung, nur ein kurzer Halt, im Bergbeizli Tegia las Palas, möglich war. Und dieser vor allem zum Ankündigen der Variante 1 benutzt wurde, also keine Zeit war, für eine ausgiebige Stärkung.
Auch die Teilnehmer der Variante 1 trafen im Laufe des restlichen Nachmittags auf dem Oberalp ein, und konnten sich auf das bestellte Nachtessen vorbereiten (Apéro, Duschen ect.) welches anschliessend im Bergrestaurant Piz Calmot serviert wurde. Für gemütliches Beisammensein blieb anschliessend genug Zeit und dies wurde zum Teil ausgiebig benutzt!
Tag 2 Sonntag, 23.08.2026
Nach einem ausgiebigen Morgenessen starteten die verschiedenen Gruppen in einen wunderschönen Tag in verschiedene Richtungen. Die Gruppe der Variante 1, nahm den Aufstieg auf den, Pazolastock und Rheinquellstock zur Badushütte über den Tomasee und wieder zurück auf den Oberalppass, in Angriff.
Die über Nacht angewachsene Gruppe 3 bestieg den Zug Richtung Nätschen. Und konnte mit Unterstützung des Bahpersonal mit Müh und grossen Schwierigkeiten ein Kinderticket = Seniorenticket hinauf zur Station Gütsch lösen, ab welcher die Bergwanderung nach Platten gestartet wurde nach der kurzweiligen Wanderung, die von allen in dieser Gruppe mit einiger Unterstützung gut bewältigt werden konnte. In Platten angekommen. Wurde entschieden die Möglichkeit, mit dem gelösten Ticket auf den Schneehühnerstock zu reisen, auszunutzen. Und dort dem in dieser Gruppe wieder stark auftretenden Syndrom der Unterhopfung entgegenzutreten (siehe Fotos) der Ausflug, wurde durch die Sichtung eines majestätischen Steinbocks noch zusätzlich aufgewertet. Wieder auf dem Oberalppass angekommen wollten die Gruppenmitglieder den zwei wunderschönen und erfolgreichen Tagen noch die Krone aufsetzen und die Wanderungen mit einem Fondue abschliessen. Beim Versuch dieses zu bestellen, wurde die Bedienung für einen Bruchteil so ruhig, dass der anwesende Chef des Restaurantes dazwischen ging und uns vom Fondue zu Öpfelchüechli mit Vanilliecreme umpohlte was für die Bedienung scheinbar so was ähnliches ist. Auch das Rätsel aus welchem Land die sehr aufmerksame Bedienung stammte konnten wir anschliessend doch noch lösen, Sie stammt aus Polen und kennt Käsefondue nur vom Hören sagen!
Die Gruppe 2 bestieg die neue Luftseilbahn Richtung Schneehühnerstock bis zur Mittelstation Platten, ab welcher diese Gruppe die Berwanderung nach Gütsch, Nätschen vorbei am Lutersee unter die Füsse nahm zum Glück war die Unterhopfung an diesem Sonntag, in der Gruppe 2 kein grosses Thema, weil bis zum Abschluss der Wanderung keine Möglichkeit vorhanden war, dieser entgegenzutreten.
Nachfolgende Abklärung zu dem in diesem Jahr stark, auftretenden Unterhopfungs Syndrom haben übrigens ergeben, dass diese einen direkten Zusammenhang mit dem in der Heimat stattfindenden Staff 26 (Stadtfest Brugg) an welchem sich einige abwesende Turner vergnügten, haben musste! Auch dieses Jahr hat unser Tourenleiter und Organisator (Ueli Müller) eine spannende und herausfordernde Turnfahrt organisiert, und durchgeführt. Herzlichen Dank im Namen aller Teilnehmer! Wir freuen uns bereits auf die nächste im 2027 (Achtung 3 Tage)